Für einen Astronomie-Begeisterten ist ein echter Meteorit das Geschenk, das den größten Eindruck hinterlässt: ein Fragment aus Campo del Cielo in einer Schatulle für weniger als 50 €, ein Schmuckstück mit außerirdischem Eisen für etwa 70 € oder eine gerahmte Astrofotografie zusammen mit einem Fragment. Verlangen Sie in jedem Fall ein Echtheitszertifikat.
Jemandem, der den Himmel schon seit Jahren beobachtet, ein Teleskop zu schenken, ist riskant: Er verfügt bereits über seine eigene Ausrüstung und hat sehr genaue technische Anforderungen. Ein schönes Buch macht Freude, gerät aber schnell in Vergessenheit im Bücherregal. Der Meteorit nimmt eine Sonderstellung ein: Es handelt sich um ein Objekt, von dem viele Liebhaber träumen, ohne es sich jemals zu gönnen.
Warum ein Meteorit einen bleibenderen Eindruck hinterlässt als jedes andere Geschenk
Ein Meteorit ist kein Abbild des Weltraums: Er ist ein Stück Weltraum. Das Eisen aus Campo del Cielo fiel vor etwa 4.000 Jahren in Argentinien herab, entstand jedoch vor 4,5 Milliarden Jahren im Inneren eines Asteroiden. Es in der Hand zu halten, löst ein Gefühl aus, das kein Foto ersetzen kann.
Es ist zudem ein Geschenk, das eine Geschichte erzählt. Jedes Stück trägt einen offiziellen Namen, einen Fundort und eine Geschichte, in die sich der Beschenkte vertiefen kann – beispielsweise mit unserem Artikel über den Meteoriten „Campo del Cielo“ oder über den Meteoriten „Gebel Kamil“, der in der ägyptischen Wüste niederging.
Welches Budget sollten Sie einplanen?
Unter 50 €: ein echtes Fragment, im Schnupperformat
Zu diesem Preis finden Sie authentische Fragmente in einer Schatulle, Schlüsselanhänger aus Kunstharz, die einen Meteoriten enthalten, oder Bilderrahmen im Format 15 × 20 cm, in denen ein Foto des Himmels mit einem kleinen Fragment kombiniert ist. Das Stück ist zwar von der Größe her bescheiden, nicht jedoch hinsichtlich seiner Herkunft: Es ist authentisch und wird mit einem Zertifikat geliefert.
Von 50 bis 100 €: Schmuck, den man trägt
Dies ist die am häufigsten angebotene Variante, da sie den Einstieg in die Welt des Schmucks ermöglicht. Ein Ring, ein Anhänger oder Ohrringe mit Meteoritenbesatz verwandeln das Geschenk in einen Alltagsgegenstand: Man bewahrt es nicht in einer Vitrine auf, sondern trägt es, und man wird darauf angesprochen. Unser Leitfaden zur Auswahl eines Rings aus Meteoriten hilft Ihnen dabei, das richtige Modell zu finden.
100 bis 200 €: Der Mond, der Mars und die Münzen mit besonderem Charakter
Wir begeben uns auf das Gebiet der Mondmeteoriten (Laâyoune 003) und Marsmeteoriten (Amgala 001), nordische Goldmedaillons, die in unserer Werkstatt in der Île-de-France gegossen wurden, ein Stück des Saint-Aubin, des massereichsten in Frankreich gefundenen Meteoriten, sowie Holzuhren, deren Zifferblatt mit Meteoritenfragmenten verziert ist. Dies sind Geschenke für besondere Anlässe: runde Geburtstage, Ruhestand, gemeinsame Geschenke.
Über 200 €: die Sammlermünze
Eine dünne Scheibe aus Muonionalusta, auf der die durch die Abkühlung des Metalls im Weltraum entstandenen Widmanstätten-Muster zu sehen sind, eine Uhr, in deren Zifferblatt vier Marsfragmente eingefasst sind, oder eine Komposition unter einer Glasglocke. In diesem Zusammenhang hat das Objekt auch eine kulturelle Dimension: Ein klassifizierter und dokumentierter Meteorit wird weitergegeben.
Kann man wirklich ein Stück vom Mond oder vom Mars verschenken?
Ja, und das ist vollkommen legal. Mond- und Marsmeteoriten sind Gesteinsbrocken, die durch einen Einschlag von ihrem Himmelskörper losgerissen wurden und durch den Weltraum geflogen sind, bevor sie auf die Erde fielen. Sie haben nichts mit den Proben zu tun, die von den Apollo-Missionen mitgebracht wurden; diese gehören der NASA und stehen nicht zum Verkauf.
Laâyoune 003, der vom Mond stammt, und Amgala 001, der vom Mars stammt, tragen einen offiziellen Namen, der von der Meteoritical Society, der wissenschaftlichen Gesellschaft, die alle Meteoriten katalogisiert, registriert wurde. Um zu verstehen, was den Wert eines Mondstücks ausmacht und wie Sie dessen Echtheit überprüfen können, lesen Sie unseren Leitfaden zum Kauf eines Mondmeteoriten.
Die Auswahl sollte auf die jeweilige Person abgestimmt sein
- Der methodische Sammler: ein Exemplar mit offizieller Bezeichnung und Klassifizierung (Chondrit H6, Mesosiderit, Shergottit …), und nicht etwa ein Dekorationsgegenstand.
- Der Ästhet: eine polierte Scheibe mit Widmanstätten-Mustern oder ein Rahmen, in dem das Foto des Himmels ebenso schön ist wie der Stein.
- Diejenige oder derjenige, die bzw. der Schmuck trägt: Ring, Anhänger oder Uhr in der Ausführung, die sie bzw. er bereits trägt (Edelstahl, vergoldet, Holz).
- Das neugierige Kind oder der neugierige Jugendliche: ein Fragment in einer Schatulle, das man mit der Lupe betrachten kann, zusammen mit dem Zertifikat, das man gemeinsam lesen kann.
- Derjenige, der bereits alles hat: einen französischen Meteoriten wie Saint-Aubin oder ein Stück vom Mars.
Die drei Punkte, die Sie vor dem Kauf prüfen sollten
Auf dem Meteoritenmarkt gibt es Fälschungen: Industrieabfälle, Hämatit oder einfaches Gusseisen, die als „Meteoriten-Eisen“ verkauft werden. Drei einfache Hinweise reichen aus, um diese auszuschließen:
- Der Verkäufer gibt eine offizielle Bezeichnung an (Campo del Cielo, NWA 13290, Muonionalusta…) und nicht lediglich „Eisenmeteorit“;
- dem Exemplar liegt ein Echtheitszertifikat bei, in dem dieser Name aufgeführt ist;
- der Preis ist angemessen: Einen Marsmeteoriten für 10 € gibt es nicht.
Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, lesen Sie unseren Artikel zur Erkennung eines echten Meteoriten.
Und falls Sie noch unentschlossen sind
Eine gerahmte Astrofotografie mit integriertem Fragment ist nach wie vor die sicherste Wahl: Sie lässt sich leicht aufhängen, ist jeden Tag zu sehen und erfordert keinerlei Vorkenntnisse seitens des Beschenkten. Außerdem eignet sich dieses Format am besten als Geschenk für Paare oder Familien. Stöbern Sie in unserer Kollektion an Bilderrahmen oder unserem Meteoritenschmuck: Jedes Stück wird mit einem Zertifikat geliefert.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel kostet ein echter Meteorit als Geschenk?
Ein authentisches Fragment in einer Schmuckschatulle ist bereits für unter 50 € erhältlich. Rechnen Sie mit 50 bis 100 € für ein gefasstes Schmuckstück, mit 100 bis 200 € für ein Mond- oder Marsstück und mit einem höheren Preis für ein Sammlerstück, das auf einem Ständer präsentiert wird.
Ist es in Frankreich legal, einen Meteoriten zu verschenken?
Ja. Der Kauf, der Besitz und die Schenkung von Meteoriten sind in Frankreich frei. Lediglich Proben, die von Weltraummissionen mitgebracht wurden, sowie in der Antarktis gesammelte Meteoriten sind vom Handel ausgenommen.
Ist ein Meteorit gefährlich oder radioaktiv?
Nein. Seine Restradioaktivität ist verschwindend gering und mit der eines gewöhnlichen Gesteinsstücks vergleichbar: Man kann damit ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen umgehen.
Welchen Meteoriten sollte man jemandem schenken, der gerade erst anfängt?
Ein Fragment aus dem Campo del Cielo oder ein Sahara-Chondrit in einer Schatulle: zwei leicht zu untersuchende, gut dokumentierte und erschwingliche Materialien, die den klassischen Einstieg in eine Sammlung darstellen.
Kann man jeden Tag ein Schmuckstück aus Meteoritentrost tragen?
Ja, sofern das Fragment durch ein Harz, eine Kapsel oder eine geschlossene Fassung geschützt ist. Ein ungeschützter Eisenmeteorit ist anfällig für Feuchtigkeit und Schweiß und kann Rostflecken entwickeln.





